Branche

Prüfsoftware für Elektrofachbetriebe

Sie führen DGUV-V3-Prüfungen im Kundenauftrag durch und stehen mit Ihrer Fachkunde dafür gerade. CertiDesk hält den Bestand jedes Kunden getrennt, plant die Aufträge und erzeugt den Nachweis, den Ihr Kunde am Ende bekommt.

Ausgangslage

Ihre Ausgangslage

Zwischen 500 und 20.000 Betriebsmittel bei 10 bis 80 Kunden.

Als Elektrofachbetrieb sind Sie in einer besonderen Rolle: Die Pflicht zur Prüfung trifft nach DGUV Vorschrift 3 den Betreiber der Betriebsmittel – die Durchführung übernehmen Sie. Damit haften Sie zwar nicht für den sicheren Zustand der Geräte im Betriebsalltag Ihres Kunden, sehr wohl aber für die fachgerechte Durchführung und Dokumentation der Prüfung.

Praktisch heißt das: Ihr Prüfbericht ist das Produkt, das Sie verkaufen. Er muss Jahre später noch zeigen, welches Gerät wann von wem mit welchem Messgerät und mit welchem Ergebnis geprüft wurde. Wenn ein Kunde nach dem Nachweis von vor drei Jahren fragt – oder die Berufsgenossenschaft nach einem Vorfall – entscheidet die Qualität Ihrer Dokumentation.

Der Aufwand steckt selten in der Messung selbst. Er steckt darin, für dreißig Kunden zu wissen, welches Gerät wann fällig ist, welcher Prüfer welchen Auftrag begonnen hat, und wie aus 120 Einzelmessungen ein versandfertiges PDF wird.

Was CertiDesk abnimmt

Was CertiDesk in Ihrem Betrieb übernimmt

Getrennte Bestände je Kunde

Jeder Kunde hat seinen eigenen Bestand mit Standorten und Bereichen. Sie sehen auf einen Blick, wie viele Geräte dort überfällig sind – und können daraus direkt einen Prüfauftrag erzeugen, statt Listen abzugleichen.

Prüfaufträge mit Fortschritt

Ein Auftrag bündelt die fälligen Geräte eines Kunden und geht an einen Prüfer. Im Büro sehen Sie live, wie weit er ist – 14 von 30 Positionen bearbeitet – ohne anzurufen.

Nachweise mit Ihrem Briefkopf

Prüfbericht, Sammelnachweis, Bestandsverzeichnis und Mängelbericht entstehen automatisch aus den erfassten Daten, mit Ihrem Logo und Ihren Firmendaten. Im Tarif Business auch über Ihre eigene Absenderadresse versendet.

Prüfmittel im Nachweis

Ihre Messgeräte sind mit Kalibrierfristen hinterlegt. Der Prüfbericht nennt das tatsächlich benutzte Gerät – ein Punkt, an dem Prüfberichte in der Praxis häufig scheitern.

Mängel, die nicht verloren gehen

Ein Befund bekommt Foto, Schweregrad, Verantwortlichkeit und Frist. Der Kunde erhält den Mängelbericht, die Nachprüfung steht in Ihrer Wiedervorlage.

In der Praxis

Ein Auftrag von Anfang bis Ende

Sie öffnen die Prüfplanung und sehen: Bei einem Kunden sind 28 Geräte überfällig, 14 werden im nächsten Monat fällig. Sie übernehmen alle 42 in einen Prüfauftrag und weisen ihn einem Prüfer zu. Der Auftrag erscheint auf seinem Gerät, ohne dass er die Seite neu lädt.

Vor Ort scannt er die QR-Plakette, die Prüfvorlage öffnet sich mit den hinterlegten Grenzwerten. Er trägt Sichtprüfung und Messwerte ein; die Bewertung gegen den Grenzwert übernimmt die Anwendung. Ein Gerät ist nicht auffindbar – er hält das als Feldbefund mit Grund fest, statt die Position offen zu lassen. Ein Gerät ist neu und steht noch nicht im Bestand – Schnellanlage, weiter im Ablauf.

Am selben Abend schließen Sie den Auftrag ab: Der Sammelnachweis über alle 42 Geräte entsteht, dazu die Einzelberichte und ein Mängelbericht über die zwei beanstandeten Geräte. Ein Klick, und der Kunde hat die Unterlagen – protokolliert im Aktivitätsverlauf.

Prüffristen

Fristen, die Sie Ihren Kunden erklären

Die DGUV Vorschrift 3 nennt keine starren Fristen. Der Betreiber legt sie auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung fest; die DGUV-Regeln liefern Richtwerte: 24 Monate im Büro, 12 Monate in Werkstatt und Fertigung, 6 Monate bei hoher Beanspruchung, 3 Monate auf Baustellen.

Ein bewährtes Kriterium: Liegt die Fehlerquote einer Prüfung unter 2 %, gilt die gewählte Frist als angemessen. Liegt sie darüber, sollte verkürzt werden. Mit der Auswertung über den Bestand haben Sie diese Quote je Kunde zur Hand – ein gutes Argument im Gespräch über den nächsten Prüfzyklus.

Alle Angaben sind Richtwerte aus den DGUV-Regeln. Maßgeblich ist die Gefährdungsbeurteilung des Betreibers.

Fragen aus dieser Branche

Was Betriebe uns dazu fragen

Können mehrere Prüfer gleichzeitig an einem Kunden arbeiten?

Ja. Ein Auftrag lässt sich mehreren Prüfern zuweisen, und Sie können einen laufenden Auftrag an einen anderen Prüfer übergeben – etwa wenn jemand ausfällt. Der Fortschritt bleibt erhalten.

Was passiert mit Geräten, die der Kunde zwischenzeitlich ausgemustert hat?

Sie setzen den Lebenszyklus auf „außer Betrieb“. Das Gerät verschwindet aus der Fristenüberwachung, bleibt aber mit seiner kompletten Prüfhistorie erhalten – der Nachweis der Vorjahre bleibt gültig.

Wie kommen bestehende Kundenbestände hinein?

Über den CSV-Import je Kunde, mit Spaltenzuordnung. Im Tarif Business übernehmen wir die Migration aus Ihrem bisherigen System.

Unverbindlich

An Ihrem eigenen Bestand ansehen

Erzählen Sie uns kurz, wie viele Betriebsmittel Sie betreuen – wir melden uns in der Regel am nächsten Werktag.